Herzlich Willkommen bei Familie Tulpe!

Bei Familie Tulpe findest du praktische und einfach umsetzbare Anregungen für ein schöpferisches, beziehungsorientiertes und naturnahes Familienleben.

Du möchtest wissen, wer hinter dieser Webseite steckt und was uns wichtig ist? Hier erfährst du es.

Über unseren Namen

Im Frühjahr 2017 pflückten wir als Familie auf einem Blumenfeld einen bunten Strauß für unseren Esstisch. Dabei staunten wir über die Tulpen, die offensichtlich zu einer Familie gehören und im Einzelnen doch so verschieden sind.

Mit der Tulpe verbinden wir Schönheit, Entwicklung, Aufbruch und Lebensfreude – genau das, was wir uns auch für unser Familienleben wünschen.

Wer steckt hinter Familie Tulpe?

Autorin dieser Webseite ist „Eva Tulpe“, die Mutter der „Familie Tulpe“. Eva Tulpe ist ein Pseudonym; der Kopf dahinter bin ich, Salome Schreiter. Ich arbeite von Herzen als Mutter und als Kommunikationsberaterin, liebe Zeiten mit der Familie, bin gern in der Natur und fast immer gestaltend tätig.

Meine Gedanken und Erfahrungen als Mutter und Kind einer Großfamilie verbinde ich auf dieser Webseite mit meinem fachlichen Hintergrund als Kultur-und Kommunikationswissenschaftlerin.

Warum uns Familie wichtig ist

Familie ist der Ort, an dem wir über Generationen hinweg miteinander verbunden sind, Gemeinschaft leben und wo Kinder geborgen aufwachsen können.

Technische und gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen das Familienleben. Wo sich früher große Familienverbände um ein Feuer versammelten, sitzt heute häufig jeder für sich vor einem Bildschirm. Wo einst Familien gemeinsam ihr Feld bearbeiteten, hat die Arbeitsteilung heute ganz unterschiedliche Alltagsformen für jedes Familienmitglied mit sich gebracht.

Was macht das mit uns? Wie können wir der Familie Zeit und Platz einräumen, obwohl

  • Familien bei steigenden Mieten und Immobilienpreisen unter einem großen finanziellen Druck stehen und durch die daher höhere Arbeitszeit weniger Zeit und Energie für die Familie übrigbleibt?
  • sich das Familienleben durch die Digitalisierung der Arbeit immer weniger vom Erwerbsleben abtrennen lässt?
  • in einer überalterten Gesellschaft Familien nur einen kleinen Teil der Wählerschaft ausmachen und in den politischen Entscheidungen kaum gesehen werden, wie die Coronakrise eindrücklich zeigt?

Unsere Webseite gibt Familien praktisch umsetzbare Anregungen, wie man mit einfachen Mitteln Gemeinschaft leben und miteinander tätig werden kann.

Warum Natur Kinder stark macht

Durch den Aufenthalt in der Natur lernen Kinder, selbstbewusst, frei und kreativ zu denken und zu handeln, Widerstandsfähigkeit zu entwickeln und unbekannten Situationen furchtlos zu begegnen.

Wieso?

Kinder in westlichen Gesellschaften halten sich immer mehr in Innenräumen auf. Diese Räume haben eine überschaubare Größe, sind gegenüber der Außenwelt abgeschlossen und verändern sich nur, wenn wir es bewusst wollen.

Was ist der Unterschied zwischen diesen Räumen und der Natur? Die Natur lebt und verändert sich ständig: Es gibt verschiedenes Wetter, Tag und Nacht, die Jahreszeiten, wachsende Pflanzen, fallendes Laub, sich bewegende Tiere…

Durch den Aufenthalt in der Natur fühlen wir uns lebendig und erleben Entwicklung. Kinder, die in der Schöpfung unterwegs sind, lernen, dass Wandel normal und eine Grundbedingung des Lebens ist. Sie merken, dass sie lebendige Wesen in einer lebendigen Umwelt sind und dass alles mit allem zusammenhängt. Unbekannte Situationen sind normal und man kann ihnen auf viele verschiedene Arten begegnen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten zu lernen. So sind sehr viele Erfindungen wie z.B. der Klettverschluss aus Beobachtungen der Natur entstanden.

Leider haben immer weniger Kinder Zugang zur freien Natur. Verwehren wir Kindern diesen Zugang, verwehren wir ihnen wertvolle Möglichkeiten zu lernen, Stress abzubauen und sich auf das Leben vorzubereiten.

Daher ist meine Vision: Jedes Kind hat in erreichbarer Nähe unmittelbaren Zugang zu freier Natur.

Warum das Herz Nahrung braucht

Wovon werden Heranwachsende am meisten geprägt? Von den Menschen und Dingen, mit denen sie die meiste Zeit verbringen.

Durch Corona waren Kinder und Jugendliche in den letzten Jahren weniger im direkten Kontakt miteinander, sondern zunehmend durch digitale Geräte verbunden. Junge Menschen, deren Charakter sich noch in der Entwicklung befindet, werden durch soziale Medien, Algorithmen, Gewaltdarstellungen, Influencer, Werbung und Dopamin-ausschüttende Mechanismen beeinflusst. Die Botschaft, die nebenbei vermittelt wird, ist: „Du bist nicht (gut) genug.“ Folgen sind u.a. Schlafmangel, Depressionen und Online-Süchte.

Ich wünsche Heranwachsenden,

  • dass sie aufwachsen und sich entwickeln können, ohne im ständigen Vergleich zu optimierten Online-Peergroups zu stehen.
  • internetfreie Zonen.
  • Schutz vor omnipräsenten destruktiven Einflüssen auf ihr Leben.
  • Langeweile, aus der viele gute Gedanken und Ideen wachsen – die aber oft vom Smartphone verhindert wird.
  • Erlebnisse mit realen Menschen, ohne dass Unternehmen davon profitieren.
  • dass geliebt und nicht benutzt werden.

Ich selbst erlebe Hoffnung auch in dunklen Zeiten durch meinen Glauben an Gott, der Gutes mit uns im Sinn hat, der uns liebt und Hoffnung, Frieden, Trost und Liebe schenkt. Die Bibel sagt in Spr. 4,23: „Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ Ein behütetes Herz wünsche ich auch der kommenden Generation – darum gibt es bei Familie Tulpe immer wieder Gedanken für den inneren Menschen.

Warum es gut tut, mit den Händen zu gestalten

Wer kennt es nicht: Eine Pause tut besonders gut, wenn man sich vorher körperlich verausgabt hat. Ob man den Garten umgräbt, Teig knetet, im Sand spielt oder ein Regal aufbaut – es fühlt sich fantastisch an, auf ein Werk zu blicken, das man mit den eigenen Händen gestaltet hat.

Warum ist das so? Immanuel Kant wird der Satz zugeschrieben: Die Hand ist der sichtbare Teil des Gehirns.“ Denn Hände sind ein „Erkenntnisorgan“. Was Menschen mit Händen begreifen oder erfassen, prägt die Weltsicht und trägt bei Kindern enorm zur Entwicklung ihres Gehirns bei. Wer mit den Händen gestaltet anstatt passiv zu konsumieren, formt aktiv seine Umwelt und übernimmt Verantwortung für sie. Durch aktives Tätigsein werden Kinder zu Gestaltern ihrer Umgebung. Und ganz nebenbei entspannt das Werkeln, lässt Stress verschwinden – den vermehrt auch schon Kinder empfinden – und schafft Ruhe und Platz im Kopf.

Darum gibt es bei Familie Tulpe viele Anregungen für aktive Beschäftigungen.

Schön, dass du hierher gefunden hast! Wenn du Fragen, Anregungen oder ein Anliegen hast, schreib mir gern.