Eis selber machen – Meloneneis an Stiel

An heißen Sommertagen fragen die Kinder oft, ob wir Eis selber machen. Es gibt ja verschiedenste Eisrezepte. Unsere bevorzugte Variante geht so schnell und einfach, dass man fast nicht das Gefühl hat, etwas „selber zu machen“. Probiert das doch auch mal aus:

Eis selber machen – schnelles Meloneneis am Stiel

Meloneneis ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Es enthält keinen Zucker (außer dem natürlichen Fruchtzucker), dafür aber jede Menge Flüssigkeit. Das ist super für alle Entdecker, die über ihren Abenteuern das Trinken vergessen.

Eis selber machen - Meloneneis

Für dieses Eis brauchst du

  • eine reife Melone
  • ein paar Holzspieße (wir nehmen Schaschlikspieße)
  • und ein scharfes Messer.

Und so einfach machst du das Meloneneis selber

  1. Halbiere die Melone. Schneide von einer der Hälften eine dicke Scheibe ab.
  2. Die runde Melonenscheibe schneidest du nun wie ein Kuchen in kleinere Stücke. Schmale Stücke sind später als Eis einfacher zu essen. Wir schneiden meist 12 Stücke.
  3. Spieße nun jedes Stück Melone auf einen Holzspieß.
  4. Zum Einfrieren stellst du die Melonenspieße mit der schmalen Kante auf eine feste Unterlage und frierst alles zusammen ein.
  5. Nach ein paar Stunden ist es fertig, das Eis am Stiel.

An dem Rezept begeistert mich, dass die Frucht an sich das Eis ist. Wenn man sonst Eis selber machen möchte, muss man etwas mixen oder braucht gar eine Eismaschine. Hier schneide ich einfach eine Melone in Stücke – genial. Wenn ich früh an einem heißen Tag daran denke, alles vorzubereiten, haben wir nachmittags ein erfrischendes Eis. Meist schneide ich von beiden Melonenhälften eine Scheibe ab und habe dann 24 Eis-Stücke. Das reicht für Familie und Freunde locker aus. Und fast jeder kann dieses Eis essen, denn es enthält kein Milcheiweiß, auf das so viele allergisch sind. Für uns ist das selbstgemachte Meloneneis diesen Sommer der absolute Renner.

Also: Behaltet auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf und bleibt behütet,

eure Eva

Herbarium anlegen – wir bauen eine Pflanzenpresse

Ich brauche ein Herbarium! Das ist mir spätestens klar, seit draußen alles grünt und mich die Tulpe-Kinder mit Fragen nach Kräutern und Blumen löchern. Ich erkenne Apfelbäume, wenn Äpfel dran hängen und … Brennnesseln. Am Schmerz. Das war’s auch schon. Aber je mehr ich die einzelnen Pflanzen betrachte, umso mehr erkenne ich die Schönheit darin. Wahnsinn, wie einzigartig jede Pflanze, Frucht und Blüte gestaltet ist.

Nun habe ich mir für die Sommerferien gemeinsam mit den Tulpe-Kindern vorgenommen, unser Wissen zu erweitern und ein Herbarium anzulegen. Begonnen haben wir mit dem Bau einer Pflanzenpresse.

Herbarium - Pflanzenpresse selber bauen

Herbarium – das brauchst du für deine eigene Pflanzenpresse

Eine Pflanzenpresse zu bauen ist denkbar einfach. Du brauchst

  • 2 Sperrholzplatten in beliebiger Größe – z.B. A4
  • 4 lange Schlossschrauben
  • 4 Flügelmuttern
  • einen Holzbohrer in der Dicke der Schrauben
  • Pappe oder dickes Papier
  • Zellstoff oder Löschpapier.

Herbarium - Material für die Pflanzenpresse

Schlossschrauben erkennst du daran, dass sie einen glatten Schraubenkopf und darunter eine viereckige Verdickung haben. Wenn dieser Vierkant fest ins Holz geschlagen wird, verhindert er, dass die Schraube durchdreht, wenn die Mutter angezogen wird. Flügelmuttern sind sehr praktisch, da man sie ohne Werkzeug mit den Händen festziehen und öffnen kann.

Herbarium - Pflanzenpresse - Flügelmuttern und Schlossschrauben

Und so baust du deine Pflanzenpresse

  1. Bohre in die vier Ecken der Sperrholzplatten je ein Loch. Achte darauf, dass die Löcher alle denselben Abstand zum Rand haben, damit die beiden Platten immer gut übereinander passen. Der Grat an den Bohrlöchern lässt sich leicht mit Schleifpapier entfernen.
  2. Stecke die Schrauben in die Bohrlöcher eines Brettes und schlage sie mit einem Hammer fest, sodass der Vierkant gut im Holz steckt.
  3. Schneide die Pappe in Größe der Sperrholzplatten zurecht und die Ecken ab. So bleiben die Schrauben frei und es kann genug Druck zum Trocknen der Pflanzen aufgebaut werden.

Herbarium - eine Pflanzenpresse bauen

Nun kannst du die Pflanzenpresse befüllen. Lege dazu auf die untere Sperrholzplatte ein Pappstück, darauf Zellstoff oder Löschpapier, die Pflanzen, wieder Zellstoff oder Löschpapier und Pappe. Das wiederholst du so oft, wie die Dicke der Schrauben es zulässt. Am Ende legst du die zweite Sperrholzplatte auf die Pflanzenpresse und schließt mit den Flügelschrauben fest zu.

Wir haben beim ersten Versuch den Fehler gemacht, anstelle von Zellstoff gemusterte Küchenrolle zu verwenden. Das Muster der Rolle hat sich leider auf den gepressten Blättern abgezeichnet – daher benutze am besten glattes Löschpapier.

Bei uns wartet nun schon die zweite Ladung Blumen und Kräuter darauf, aus der Presse befreit und ins Herbarium geklebt zu werden. In der nächsten Zeit werden hier noch ein paar Downloads zu den einzelnen Pflanzen und Kräutern folgen – wir möchten euch gern an unserem wachsenden Wissen teilhaben lassen. Mich beginnt die Natur zu faszinieren, aber wahrscheinlich lenke ich mich gerade geschickt davon ab, mal offen mit meinen Eltern zu reden. Ich habe nämlich beschlossen, in diesen Semesterferien umzuziehen. Die Entscheidung habe ich allein getroffen – obwohl meine Eltern mir meine jetzige Wohnung organisiert und eingerichtet haben. Ich wünsche mir Gemeinschaft in einer WG, und ich möchte auf eigenen Beinen stehen. Aber ich will auch meine Eltern nicht enttäuschen. Nur wenn ich immer nach ihren Erwartungen handle, lebe ich letztlich ein fremdes Leben. – Ende des Monats geht’s los, zumindest mit dem Umzug. Ich bin aufgeregt, freue mich und fürchte mich, alles gleichzeitig.

Liebe Grüße,

eure Daria

Gartenzaun selber bauen – Staketenzaun

Wir brauchen einen Gartenzaun! Das ist spätestens klar, seit die sieben Tulpe-Jungen mit ihrem Fußball einmal quer über mein frisch angelegtes Beet getobt sind. Meine Bilanz war:

  • Gartenarbeit in Familien mit fußballbegeisterten Kindern lohnt sich nur mit Gartenzaun.
  • Der Zaun darf nicht viel kosten – alles Geld geht gerade für Evas Innenausbau drauf.
  • Unsere Ressourcen: Viel überschüssige Energie bei den Tulpe-Kindern und Stöcke ohne Ende. (Welche Familie mit kleinen Kindern hat nicht ständig Überfluss an Stöcken?)

Und so beschloss ich, gemeinsam mit den Kindern einen Gartenzaun zu bauen. Solche gemeinsamen Projekte machen Spaß, und am Ende kommt etwas Sinnvolles heraus. Besser gehts nicht.

Gartenzaun selber bauen

Gartenzaun bauen – dieses Material brauchst du

Für einen Staketenzaun brauchst du dieses Material:

  • Am Wichtigsten: Viele Stöcke. Je nach Abstand der einzelnen Holzstöcke braucht man für einen Meter Zaun 15-20 Holzstöcke. Gern werden dafür haltbare Hölzer wie Haselnuss oder Kastanie verwendet. Wir haben aber einfach querfeldein am Fluss und im Wald gerade Stöcke gesucht und sie auf eine einheitliche Länge gesägt.
  • Draht zum Verbinden der Hölzer. Wir haben für 16 Meter Zaun 100 m Draht mit einem Durchmesser von 2 mm benötigt. Da unser Zaun nur ca. 80 cm hoch ist, haben zwei Verbindungen (im oberen und unteren Drittel) gereicht.
  • Einen Seitenschneider.
  • Ggf. Zaunpfosten. Wir haben dafür sehr dicke Äste genommen, die wir unten gespitzt haben.

Material für einen Gartenzaun

Und so baust du den Gartenzaun

Damit sich die langen Drahtstücke nicht ineinander verwickeln, ist es am Einfachsten, den Zaun abschnittsweise zu bauen.

  1. Schneide für den Anfang zwei ca. 8 m lange Drahtstücke zu. Knicke die Stücke in der Mitte, sodass du zwei 4 Meter lange Stücke mit doppelter Drahtlage bekommst. Die brauchst du, damit du den Draht von beiden Seiten um die Stöcke wickeln kannst. Verzwirbele die offenen Enden jedes Stückes auf einer Länge von ca. 20 cm ineinander.
  2. Nimm nun den ersten Stock. Ich habe mich dazu auf einen kleinen Hocker gesetzt, den Stock vor mir auf den Boden gelegt und ihn mit den Füßen fixiert. Schiebe eins der verzwirbelten Drahtenden über ein Ende des Stockes, führe je einen Strang des Drahtes über und unter dem Stock entlang und verdrehe den Draht hinter dem Stock wieder für ein paar Zentimeter ineinander. Dasselbe machst du mit dem zweiten Drahtstück am anderen Stockende.
  3. Nun nimmst du den zweiten Stock, schiebst ihn in durch die Drähte hinter die eben verdrehten Stücke und fixierst ihn (z. B. wieder mit den Füßen). Hinter dem Stock verzwirbelst du die Drähte wieder miteinander.
  4. So verbindest du nun nach und nach die Stöcke miteinander zu einem Gartenzaun. Die Länge deines Zaunteils ergibt sich aus der Dicke der Stöcke, der Länge des Drahtes und dem Abstand der Stöcke zueinander.
  5. Vergiss nicht, nach dem Einfügen des letzten Stockes Draht übrig zu lassen, damit du das Zaunteil z.B. am Pfosten befestigen kannst.

Wir haben uns beim Bau von diesem Video inspirieren lassen. Bei uns hat das das Verdrehen der Drähte unkompliziert per Hand funktioniert, man kann aber auch eine Zange zuhilfe nehmen.

Gartenzaun selber bauen - Technik Staketenzaun

Nach ein paar Wochen Arbeit steht er nun, unser Gartenzaun. Es sieht aus wie ein kleiner Bauerngarten und ich setze mich gern früh mit einer Tasse Kaffee auf meine Bank und schaue den Pflanzen beim Wachsen zu. Doch lange hält es mich dort nicht – ich habe Eva versprochen, bei der Gestaltung der Kinderzimmer zu helfen. Momentan baue ich 13 Hochbetten. 13! Yes, I know. I’m crazy.

See you,

Georg

Hustensirup selber machen – aus Fichtenwipfeln

Der Mai ist gekommen (bzw. schon fast wieder vorbei), und mit ihm die grünen Spitzen der Fichten. Meine Kinder sind immer ganz heiß darauf, die Fichtenwipfel zu ernten, denn alle hier lieben ihn: unseren selbstgemachten Hustensirup. Seitdem wir den Fichtenwipfelsirup herstellen, kommt immer mal ein Kind „hustend“ in die Küche – einfach, weil der Sirup zu lecker ist und an Abenteuer im Wald denken lässt.

Hustensirup aus Fichtenwipfeln selber machen

Das brauchst du für den selbstgemachten Hustensirup

Der Sirup ist wirklich denkbar einfach und schnell hergestellt. Du brauchst:

  • Fichtenwipfel
  • etwa die doppelte Menge braunen Rohrzucker
  • ein großes Glas mit Deckel
  • eine Glasflasche zum Abfüllen

Hustensirup: Brauner Zucker und Fichtenwipfel

Und so geht es

  • In das große Glas füllst du zuerst eine Schicht Fichtenwipfel und dann abwechselnd je eine Schicht braunen Zucker und Fichtenwipfel. Die letzte Schicht sollte brauner Zucker sein.
  • Stelle das Glas nun etwa 14 Tage an einen sonnigen Platz, z.B. auf das Fensterbrett. Mit der Zeit siehst du, wie sich unten im Glas der Hustensirup sammelt.
  • Nach zwei Wochen schüttest du den Inhalt des Glases in ein Sieb und lässt alles gut ablaufen. Wenn du die Masse mit einem Löffel rührst und ausdrückst, bekommst du noch mehr Sirup rausgequetscht. Bei uns wird um den letzten Tropfen gekämpft.
  • Fülle nun den Sirup in saubere Flaschen und bewahre ihn im Kühlschrank auf. Dort sollte er sich bis zur nächsten Fichtenwipfelernte halten.

Hustensirup - Fichtenwipfelsirup

Unser Hustensirup steht noch auf dem Fensterbrett und die Kinder schleichen drum herum wie eine Katze um die Milch. Sowieso ist die Küche in dieser Jahreszeit (wie eigentlich immer) ein beliebter Aufenthaltsort, denn allerlei Köstlichkeiten locken: Holundersirup, Erdbeermarmelade, Rhabarberkuchen… Und ich fühle mich hin und her gerissen, denn die Kinderzimmer warten darauf, endlich fertig gestellt zu werden. [Ach, wenn es nur die Kinderzimmer wären…] Wir haben ja zwei sehr große Räume, aus denen ein Mädchen- und ein Jungszimmer werden. Jedes Kind soll ein großes Hochbett bekommen und darunter einen Rückzugsraum mit Kleiderschrank, Regal, Tisch und Mini-Couch. Die Hochbetten wollen wir selber bauen – da ist noch Einiges zu tun. Georg unterstützt mich dabei; Holz ist ja sein Element. Adamssons Stärke ist mehr die Konzeption, und außerdem ist er von Montag bis Freitag nicht daheim. Ich bin also gut ausgelastet, denn 13 Hochbetten baut man nicht so nebenbei. Tipps aller Art sind bei mir herzlich willkommen!

But first: Coffee. Und dann – werde ich unseren Hustensirup abgießen.

Bleibt behütet,

eure Eva

Spiele für Draußen – Natur und Technik verbinden

Zwar hat gerade mein neues Semester begonnen, aber bei diesem herrlichen Wetter hält mich nichts im Haus. Nach dem langen Winter dürstet meine Seele nach Farbe und Licht. So bin ich gestern kurzerhand in den Zug gestiegen und nach Hausen gefahren. Im Gepäck hatte ich Spiele für Draußen, die ich mit den kleineren Tulpe-Kindern probieren wollte. Die Kinder sind in der Natur zuhause und kennen sich da viel besser aus als ich, dafür haben sie von Technik keine Ahnung – sind aber äußerst interessiert. Ich dachte, ich bringe Natur und Technik mal zusammen. Schaut, was dabei rausgekommen ist:

Spiele für draußen – Bilder aus Naturmaterialien legen

  • Am Anfang sammelt jedes Kind Material: Zweige, Blumen, Steine, Blütenblätter… – alles, was bunt und interessant ist.
  • Aus den Materialien werden dann Bilder gelegt. Am besten funktioniert das an einem windgeschützten Platz, weil z.B. Gräser oder Blütenblätter beim kleinsten Windstoß wegfliegen.
  • Dann werden die Bilder frontal von oben fotografiert.
  • Je nach Ausdauer der Kinder können nun ganze Geschichten gelegt und fotografiert werden.

Und das waren unsere Ergebnisse:

Spiele für Draußen - Fahrradfahrer aus Gras, Gänseblümchen und Butterblume

Deike hat einen Fahrradfahrer erschaffen.

Spiele für Draußen - Bulldog aus Ästen und Steinen

Germo und Ivo haben sich bei den größeren Fahrzeugen ausgetobt.

Spiele für Draußen - Haus aus Stöcken

Heide erweckte ein Haus zum Leben.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer mag, kann die Bilder  mit Straßenmalkreide ergänzen. Bei warmem Wetter macht es auch Spaß, den Untergrund mit Wasser und Pinsel zu gestalten. Auf diese Art und Weise lässt sich z.B. schnell und einfach eine Straßenkarte anlegen, auf der dann Autos fahren können.

Spiele für draußen – Bilder animieren

Mit den Bildern aus Naturmaterialien waren die Kinder den ganzen Nachmittag beschäftigt. Als besonderen Kick kam dann die Idee dazu, die Bilder zu animieren. Das ist kinderleicht – auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Und so funktioniert es:

  1. Lege ein Bild aus Naturmaterialien und fotografiere es von oben.
  2. Verändere eine oder mehrere Kleinigkeiten in dem Bild und fotografiere es erneut. Wähle dabei möglichst den selben Bildausschnitt wie zuvor.
  3. Wiederhole Schritt 2 so oft, bis deine Bewegung abgeschlossen ist. Für eine kleine Animation reichen schon 2 oder 3 Bilder.
  4. Die Bilder kannst du nun online in ein GIF verwandeln, also eine animierte Datei. Natürlich funktioniert das auch mit einem geeigneten Grafikprogramm.

Und schon ist die Animation fertig. Deikes Fahrradfahrer fährt jetzt unermüdlich durch die Welt. [Obwohl Konrad auf den ersten Blick festgestellt hat, dass sich die Räder nicht drehen. Das machen wir beim nächsten Mal besser.]

Spiele für Draußen - Fahrrad-aus-Stöcken-und-Gänseblümchen

Und ich werde jetzt einen Anruf tätigen. Letzte Woche habe ich am schwarzen Brett der Uni die WG-Gesuche durchgelesen und mir einen Aushang fotografiert. Dort werde ich wegen einer Besichtigung nachfragen. Ich glaube, es würde mir gut tun, nicht mehr so allein in meiner Wohnung vor mich hinzubrüten.

Liebe Grüße,

eure Daria

Unsere Farben von Ostern – so begehen wir das Osterfest

Ich mag es, Ostern als Familie ganz bewusst zu begehen – ähnlich wie Weihnachten. Dazu gehört auch, dass wir den Ostertagen einzelne Farben zuordnen. Das sind nicht unbedingt die liturgischen Farben; wir haben unsere eigene Familiensymbolik entwickelt, damit auch die Kinder die Bedeutung von Ostern verstehen und ihr nahe kommen können.

Das Osterfest ist für mich mit viel Farbe verbunden, zumal der Winter sich endlich in die rauen Berge zurück zieht und die bunten Frühblüher ihre Köpfe aus dem Erdreich strecken. Ich schreibe euch mal auf, was unsere Farben von Ostern sind.

die Farben von Ostern

Gründonnerstag ist grün

Am Gründonnerstag denken wir an das letzte Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern. Woher der Name stammt – ob vom Greinen, also dem Weinen, vom Wintergemüse Grünkohl oder der liturgischen Farbe Grün – ist nicht eindeutig. Jedenfalls nehmen wir den Namen Gründonnerstag zum Anlass, viel Grün zu essen. Auf dem Speiseplan stehen z. B. Spinat, Salat, Gurke, Kohlrabi oder Kartoffelsuppe, die mit vielen (Wild-)Kräutern grün gefärbt wird.

die Farben von Ostern - Gründonnerstag - wir denken an das letzte Abendmahl und essen grün

Karfreitag ist schwarz

Am Karfreitag denken wir an Jesus Tod am Kreuz. Daran erinnert uns ein schwarzes Tischtuch. Außerdem versuchen wir, am Karfreitag auf Süßes zu verzichten (die ganze Fastenzeit über schaffen wir es als Familie leider nicht).

Karfreitag - Jesus starb - ein dunkler Feiertag

Ostersonntag ist bunt

Am Ostersonntag geht es fröhlich zu. Wir feiern die Auferstehung des Herrn! Das begehen wir so bunt wie möglich. Ein Strauß frischer Blumen schmückt den Tisch, wir essen bunte Eier und auch Süßes ist wieder erlaubt. Außerdem werden natürlich die Osternester versteckt und gesucht.

 

die Farben von Ostern - Ostersonntag - der Herr ist auferstanden - wir feiern bunt

Ostern ist ein Fest der Hoffnung. Das wollen wir auch in den Farben von Ostern darstellen. Vom Grün, also der Hoffnung, ausgehend erleben wir das tiefe und dunkle Tal des Karfreitags, bevor am Ostersonntag Farbe und Leben explodieren. Ich erlebe es auch selbst immer wieder: Wenn ich Hoffnung im Herzen trage, endet jede dunkle Zeit einmal und gibt der Farbe und dem Leben Raum. Diese Gewissheit möchte ich meinen Kindern weitergeben.

Abgesehen vom Osterfest tut sich auch etwas in Sachen Hauseinrichtung. Wir haben endlich entschieden, wie wir unsere Räume aufteilen wollen. In der ganzen Zeit vom Umzug bis jetzt haben unsere Kinder in großen Matratzenlagern auf dem Boden genächtigt – möglichst alle gemeinsam. Ich dachte immer, dass es für die Kinder wichtig ist, abends ihren Rückzugsort zu haben. Einerseits ist das auch so, andererseits schlafen sie tatsächlich besser in Gemeinschaft. Daher haben wir uns nun entschlossen, die zwei riesigen Räume in der oberen Etage als Schlafräume zu nutzen – einen für die Jungen, einen für die Mädchen. Jedes Kind bekommt ein eigenes Hochbett mit einem Privatplatz darunter, wo Bücher, Klamotten etc. aufbewahrt werden können. Außerdem werden wir jeweils ein Bad und ein WC einbauen. Die anderen Räume werden Gemeinschaftsräume, in denen jeder tagsüber seinen Interessen nachgehen kann: Es gibt den Salon für Gemeinschaft, Spiele und Gespräche, die Bibliothek zum Lesen und für ruhige Aktivitäten, das Musikzimmer, den Werkelraum für handwerkliche Aktionen und das Forscherzimmer, in dem experimentiert, gemalt und genäht werden kann. Der Dachboden muss noch fertig ausgebaut werden, danach wird er „Tobeplatz“ für Schlechtwettertage.

Familie Tulpes Haus_unten mit Raumaufteilung

Familie Tulpes Haus_oben mit Raumaufteilung

Ich bin so froh, dass wir jetzt endlich ein paar Schritte weiter sind. Bis Ostersonntag nehmen wir uns noch frei, ab Montag  beginnen wir mit der praktischen Umsetzung. Da wartet noch eine Menge Arbeit auf uns. Zum Glück ist Georg Benjamin noch da und kann uns unterstützen – er ist recht geschickt in allem, was mit Holz zu tun hat.

Genießt das Osterfest und bleibt behütet,

eure Eva

Entspannung – ein paar Gedanken zur Zeit

Guten Morgen! Schlechter Morgen? Heute Nacht wurde vielen Menschen eine Stunde ihrer kostbaren Zeit geraubt – und erst in einem halben Jahr gibt es pay back. Was bedeutet das? Stress für den Biorhythmus, für den Familienalltag, Herausforderungen für Logistiker und Bauern. Wo bleibt da die Entspannung?

Ich habe seit jeher eine besondere Beziehung zur Zeit – eine sehr entspannte. Und das brachte mir seit jeher Stress ein: mit meiner Mutter, meiner Schule, meinen Nebenjobs. Erst seit ich mich mit 15 Jahren aufmachte, die Welt zu bereisen, entspannte sich die Lage. Meiner Natur gemäß nahm ich keine Uhr, kein Zeitmessgerät mit – und fuhr damit erstaunlich gut. Ich entdeckte viele Kulturen, die meinem Verständnis der Zeit entsprachen. Wie ich sie liebe, die maybe-time. Ich bin im Hier und Jetzt und alles andere kommt danach.

Letztes Wochenende sprach ich lange mit Adamsson. Er ist ja nur am Wochenende zuhause, da seine Arbeitsstelle so weit entfernt liegt. Wenn ich ihn und Eva mit ihren Kindern sehe, habe ich Hochachtung vor dem Maß der Verantwortung und der Loyalität, das sie leben. Dass das nicht mit maybe-time zu machen ist (zumindest nicht hier in Deutschland), sehe sogar ich. Entspannung muss man sich wohl leisten können, und sie sieht in verschiedenen Lebenslagen und -orten unterschiedlich aus.

Auf meinen Reisen bin ich allerhand Konzepten von Zeit begegnet. Oft war es die Natur, die Zeitpunkte bestimmte – durch den Stand der Sonne, das Öffnen bestimmter Blüten, das Verhalten von Tieren. Wenn der Hahn krähte, stand man auf. Wenn man sich zufällig traf, trank man einen Tee zusammen. Man traf sich wieder am selben Ort, wenn der Mandelbaum blüht.

Entspannung leben - Gedanken zum Umgang mit der Zeit

Wie spät ist es? Die Kühe kommen heim – die Sonne steht hoch am Himmel – der Zeiger steht auf der 11. Wonach „tickt“ das Leben?

Seit ich wieder in Europa unterwegs bin, drängt sich mir die Frage auf: „Treibt mich die Zeit, oder fülle ich sie mit Leben?“ Das vor-sich-hin-Leben gestaltet sich hier sehr schwierig. Mir ist es auch nur vergönnt, weil ich in der glücklichen Lage bin, bei Familie Tulpe gestrandet zu sein. Ich muss in keinem System funktionieren. Ich bin, ich beobachte, ich unterstütze, ich werkle, ich ruhe, ich genieße, ich lese. Durch Bücher habe ich viele Anregungen und Denkanstöße bekommen. Da ich immer mit leichtem Gepäck unterwegs war, hatte ich stets nur ein Buch dabei. Wenn es ausgelesen war, habe ich es mit anderen Reisenden getauscht, die ebenso wie ich dankbar für neue Lektüre waren. So bin ich zu überaus interessanten Bücher gekommen. Eins von ihnen heißt „Eine Landkarte der Zeit“ (Robert Levine). Ein paar seiner erhellenden Gedanken möchte ich mit euch teilen:

„Gott befaßte sich sechs Tage lang mit der Erschaffung von Himmel und Erde. Dann, am siebten Tag, wird das Werk vollendet – nicht durch die Errichtung eines heiligen Gebäudes, sondern durch die Errichtung einer heiligen Zeit. Obwohl die Welt in den ersten sechs Tagen erschaffen wurde, hängt ihr Fortbestehen von der Heiligkeit des siebten Tages ab. ‚Was wurde am siebten Tag erschaffen? Ruhe, heitere Gelassenheit, Friede und Erholung.‘ Der jüdische Philosoph Abraham Herschel, der so erhellend über den Sabbat schrieb, erläutert: ‚An sechs Tagen der Woche versuchen wir, die Welt zu beherrschen, am siebten Tag versuchen wir, unser Selbst zu beherrschen… Im stürmischen Meer der Zeit und der Mühsal gibt es Inseln der Stille, wo der Mensch einen Hafen finden und seine Würde wiedererlangen kann. Die Insel ist der siebte Tag, der Sabbat, ein Tag der Loslösung von den Dingen, Werkzeugen und praktischen Aufgaben und der Hinwendung zum Geistigen.‘ Der Sabbat ist keine Pause, sondern der Höhepunkt des Lebens. […] Es ist reine Zeit, der Tag, an dem man in der Zeit lebt. Der Sabbat ist unsere störungsfreie Gelegenheit, Herr über die Zeit zu werden. ‚Arbeit ist Kunstfertigkeit,‘ überlegte Herschel, ‚aber vollkommene Ruhe ist eine Kunst.“ Und dann schrieb er noch: ‚Zeit ist die Anwesenheit Gottes in der Welt.‘

Ruhe, heitere Gelassenheit, Friede und Erholung – das wünsche ich euch von Herzen. Und zwar nicht nur an diesem kurzen Sonntag heute, sondern stets, Tag für Tag. Inseln der Stille im Meer der stürmischen Zeit. Entspannung im Stress.

See you,

Georg

Osterdeko – Weidenkranz binden

Noch ist Fastenzeit – und ich sehne mich nach dem Moment, wo die Kargheit endet und das neue Leben anbricht. Wenn ich mich umschaue, sehe ich grauen Himmel, kahle Bäume, trübe Stimmung. Ich lechze nach Sonne, nach frischem Grün und dem erwachenden Leben. Es wird so wohltuend sein, das erste Mal wieder ohne Winterjacke draußen in der Sonne zu sitzen und den Frühling zu genießen.

In diesem Jahr ist mir ganz neu aufgegangen, wie gut die Symbolik von Osterzweigen und Ostereiern zu diesem Fest passt. Ostern feiern wir, dass Gott einen neuen Anfang macht, dass Jesus aus dem Tod aufersteht. Wie kann das besser dargestellt werden, als mit einem Ei? Das Kücken darin wächst im Stillen und Dunklen heran, bis der Tag gekommen und die Zeit reif ist: Dann schlägt es mit seinem Schnabel immer wieder gegen die Schale. Sie bricht – das neue Leben kommt zum Vorschein. Oder auch Osterzweige. Sie tragen in sich das Wissen vom Leben, doch verbergen sie es – bis die rechte Zeit gekommen ist. Dann brechen die jungen Blätter oder zarten Weidenkätzchen aus ihren Hüllen und entfalten sich. Das neue Leben wird sichtbar.

Unsere Osterdeko wird daher dieses Jahr aus einem Weidenkranz und verschiedenenfarbigen Eiern bestehen. So habe ich die frohe Kunde vom Neuanfang stets vor Augen, schlicht und selbstredend.

So wird der Weidenkranz hergestellt

Für den Weidenkranz brauchst du einige längere Weidenzweige. Nimm den längsten, biege ihn zu einem Kreis und verschränke die Enden ineinander. Auf die Verbindungsstelle legst du einen weiteren Weidenzweig und windest ihn um den ersten Zweig. Mit den anderen Zweigen verfährst du genauso. Sollten die Zweige zu kurz sein oder nicht halten, kannst du den Kranz mit einem dunklen Faden umwickeln – dann hält er bestimmt.

Osterdeko_Osterkranz als Saalweide

Ein Mobile als Osterdeko

An den Weidenkranz hänge ich verschiedenfarbige Eier in unterschiedlicher Höhe, um ein Mobile zu erhalten. Die ausgeblasenen Eier kannst du ganz einfach aufhängen, indem du einen Faden an einem kleinen Stock (z.B. einem halben Streichholz) in das Loch steckst, das vom Ausblasen übrig geblieben ist. Das andere Fadenende befestigst du am Kranz.

Osterdeko_Ostereier mit einem Streichholz aufhängen

Osterdeko, Ostermobile_Kranz aus Sal-Weide mit hängenden Ostereiern

Selten habe ich mich so sehr wie in diesem Jahr nach dem Aufbruch im Frühjahr gesehnt. Ob das an dem Provisorium unserer Lebenssituation liegt? Oder an meinem Alter? Jedenfalls freue ich mich über jedes Zeichen, dass der Winterschlaf der Natur ein Ende findet. Heute habe ich mir einen kleinen Strauß Krokusse ins Haus geholt. Normalerweise lasse ich sie draußen blühen, wo man länger Freude daran hat. Doch heute hatte ich diesen bunten Tupfer frohen Lebens nötig.

Bleibt behütet,

eure Eva

 

Eine einzigartige Liebeserklärung

Letzte Woche war ich wieder in Hausen – das erste Mal seit Weihnachten. Mir fällt es schwer, meinen Eltern in die Augen zu schauen und so zu tun, als wäre alles normal. Sie denken, ich studiere fröhlich BWL und genieße das Studentenleben. Ich habe mich nicht getraut, ihnen zu sagen, dass ich den BWL-Vorlesungssaal seit Oktober nicht mehr von innen gesehen habe. Sie ahnen nicht einmal etwas. Ich habe immer gemacht, was sie sagten, habe nie rebelliert. Warum also nun?

Für mich selbst ist die Zeit aber doch lehrreich. Ich schaue ja hier und dort in Vorlesungen rein. Höre von Dingen, von deren Existenz ich vorher nichts wusste. Ich habe das Gefühl, meine Augen werden geöffnet. Mein Wissensdurst wächst. Und ich beobachte unterschiedlichste Menschen und lasse ihre Art zu Leben auf mich wirken. Ein Mädel z. B. habe ich schon öfters in Vorlesungen gesehen – in Germanistik, Physik und und Biologie. Ich vermute, sie ist ähnlich planlos wie ich. Dabei wirkt sie aber ausgeglichen, unabhängig und begeistert von allem – ganz anders, als ich mich fühle. Ich bin eher verwirrt und mache mir Sorgen um meine Zukunft. Mal schauen, vielleicht lernen wir uns ja mal richtig kennen. Ich würde gern ihre Geschichte hören.

Damit ich meinen Eltern aus dem Weg gehen kann, war ich fast das ganze Wochenende bei Familie Tulpe. Georg hatte mit den Kindern viel Treibholz gesammelt. Ich finde es faszinierend. Da sind Bäume, die jahrelang gewachsen sind und nun offen und bloß vor uns liegen. Ihre eigentliche Aufgabe – zu wachsen, Schatten zu spenden, Früchte reifen zu lassen – liegt hinter ihnen. Sie haben ihr Leben verloren. Und offenbaren doch so viel Schönheit. Und auch in dieser Phase ihres Daseins schenken sie Nutzen und Schönheit.

Treibholz vom Fluss

Eine Liebeserklärung mit Treibholz

Als ich da saß und die besonders geformten, glatten Stöcke in meinen Händen hielt, fielen mir diese Worte ein:

Dieses Holz ist weit gereist.

Geschliffen von Wind, Sand und Stein, vom Wasser geformt. Es offenbart eine einzigartige Geschichte, Struktur und ein besonderes Gesicht.

Je länger man es betrachtet, umso schöner wird es.

Genauso ist es bei dir.

Diese Botschaft werde ich meinen Eltern aufschreiben und um ein Stück Treibholz wickeln. Ich schenke sie ihnen zum Valentinstag. Ich weiß, dass sie sehr enttäuscht sein werden, wenn sie mitbekommen, wie es bei mir im Studium wirklich läuft. Und so möchte ich ihnen diese Liebeserklärung machen – sie sollen wissen, dass ich sie von Herzen liebe.

Liebeserklärung mit Treibholz_Valentinstag

Liebe Grüße,

eure Daria

Aus Treibholz eine Hakenleiste bauen

Jetzt bin ich schon über einen Monat bei Familie Tulpe, habe Weihnachten und den Jahreswechsel hier verbracht und ich muss gestehen: Momentan habe ich keine Lust, weiterzufahren. Liegt es am nasskalten Wetter? An meinem Alter? An Familie Tulpe? Ich fühle mich hier zuhause wie noch nie in meinem Leben. Meisten bekomme ich spätestens nach zwei Wochen einen Rappel und muss weg. Ich habe dann das Gefühl, eingeengt zu werden und mich zu binden. Das wird hier sicher auch kommen – vielleicht, wenn es nach Frühling duftet und Neuanfang in der Luft liegt.

Aber erstmal bin ich hier. Und ich sehe, dass Hilfe gebraucht wird. Adamsson ist in der Woche meist weg und Eva schmeißt den Laden allein. Sie macht das großartig – aber ich sehe doch, dass ein wenig handwerkliche Unterstützung nicht schaden kann. Das Haus sieht noch so ähnlich aus wie zum Umzug – Eva hadert mit der Gestaltung. So mache ich mich im Hintergrund nützlich, baue Kleinigkeiten und werkle mit den Kindern. Unser letztes Projekt war eine Hakenleiste für das untere WC. Ich war mit Jetti, Konrad und Lina am Fluss – wir haben Steine geworfen und Treibholz gesammelt. Wieder zuhause, ist dann diese schöne Hakenleiste daraus entstanden. I love driftwood.

Hakenleiste aus Treibholz

So haben wir die Hakenleiste aus Treibholz gebaut

Du brauchst

  • Treibholzstücke in der Dicke der Haken
  • ein flaches Stück Treibholz, z.B. ein Brett
  • Schrauben
  • Säge
  • Bohrer

Und so gehts

  1. Säge die Treibholzstücke auf die Länge der gewünschten Haken.
  2. Bohre in das Brett Löcher – pro Haken ein Loch.
  3. Nun drehe von hinten Schrauben in die Löcher hinein.
  4. Jetzt kannst du die gesägten Haken auf die Schrauben drehen. Das geht bei weichem Treibholz recht einfach. Sollte es zu schwer sein, kannst du die Haken mit einem dünnen Bohrer ebenfalls vorbohren. Anschließend lässt sich der Haken einfach auf die Schraube drehen.
  5. Fertig. Nun kannst du dir einen schönen Ort für deine Hakenleiste suchen.

Hakenleiste aus Treibholz

Viel Spaß beim Bauen! Ich habe hier noch einen großen Haufen Treibholz liegen. Mal schauen, was daraus noch alles entsteht.

See you,

Georg.