Hustensirup selber machen – aus Fichtenwipfeln

Der Mai ist gekommen (bzw. schon fast wieder vorbei), und mit ihm die grünen Spitzen der Fichten. Meine Kinder sind immer ganz heiß darauf, die Fichtenwipfel zu ernten, denn alle hier lieben ihn: unseren selbstgemachten Hustensirup. Seitdem wir den Fichtenwipfelsirup herstellen, kommt immer mal ein Kind „hustend“ in die Küche – einfach, weil der Sirup zu lecker ist und an Abenteuer im Wald denken lässt.

Hustensirup aus Fichtenwipfeln selber machen

Das brauchst du für den selbstgemachten Hustensirup

Der Sirup ist wirklich denkbar einfach und schnell hergestellt. Du brauchst:

  • Fichtenwipfel
  • etwa die doppelte Menge braunen Rohrzucker
  • ein großes Glas mit Deckel
  • eine Glasflasche zum Abfüllen

Hustensirup: Brauner Zucker und Fichtenwipfel

Und so geht es

  • In das große Glas füllst du zuerst eine Schicht Fichtenwipfel und dann abwechselnd je eine Schicht braunen Zucker und Fichtenwipfel. Die letzte Schicht sollte brauner Zucker sein.
  • Stelle das Glas nun etwa 14 Tage an einen sonnigen Platz, z.B. auf das Fensterbrett. Mit der Zeit siehst du, wie sich unten im Glas der Hustensirup sammelt.
  • Nach zwei Wochen schüttest du den Inhalt des Glases in ein Sieb und lässt alles gut ablaufen. Wenn du die Masse mit einem Löffel rührst und ausdrückst, bekommst du noch mehr Sirup rausgequetscht. Bei uns wird um den letzten Tropfen gekämpft.
  • Fülle nun den Sirup in saubere Flaschen und bewahre ihn im Kühlschrank auf. Dort sollte er sich bis zur nächsten Fichtenwipfelernte halten.

Hustensirup - Fichtenwipfelsirup

Unser Hustensirup steht noch auf dem Fensterbrett und die Kinder schleichen drum herum wie eine Katze um die Milch. Sowieso ist die Küche in dieser Jahreszeit (wie eigentlich immer) ein beliebter Aufenthaltsort, denn allerlei Köstlichkeiten locken: Holundersirup, Erdbeermarmelade, Rhabarberkuchen… Und ich fühle mich hin und her gerissen, denn die Kinderzimmer warten darauf, endlich fertig gestellt zu werden. [Ach, wenn es nur die Kinderzimmer wären…] Wir haben ja zwei sehr große Räume, aus denen ein Mädchen- und ein Jungszimmer werden. Jedes Kind soll ein großes Hochbett bekommen und darunter einen Rückzugsraum mit Kleiderschrank, Regal, Tisch und Mini-Couch. Die Hochbetten wollen wir selber bauen – da ist noch Einiges zu tun. Georg unterstützt mich dabei; Holz ist ja sein Element. Adamssons Stärke ist mehr die Konzeption, und außerdem ist er von Montag bis Freitag nicht daheim. Ich bin also gut ausgelastet, denn 13 Hochbetten baut man nicht so nebenbei. Tipps aller Art sind bei mir herzlich willkommen!

But first: Coffee. Und dann – werde ich unseren Hustensirup abgießen.

Bleibt behütet,

eure Eva

Muttertag und Vatertag – eine Karte für die Liebsten

Am Sonntag ist Muttertag, und Himmelfahrt wird auch oft als Vatertag begangen. Man kann Eltern nie genug danke sagen. Schön, dass es einen Tag im Jahr gibt, wo besonders daran gedacht wird, was Eltern alles leisten. Im letzten Semester habe ich von Zeit zu Zeit VWL-Vorlesungen besucht. Dabei ist mir aufgefallen, dass die viele Arbeit, die Eltern im Rahmen der Familie tun, wirtschaftlich „nutzlos“ scheint. Die vielen kleinen Dienste, die mit Liebe getan werden, bringen niemandem einen Cent in die Tasche:

  • stundenlang zuhören
  • Geschichten vorlesen
  • mitkochen lassen
  • gemeinsam saubermachen – und alles dauert doppelt so lange
  • Pflaster kleben
  • trösten
  • werkeln

Doch wie würde unsere Gesellschaft aussehen, wenn Eltern ihre Zeit vollständig in den Gelderwerb stecken würden? Wer wäre da, wenn ein Kind laufen, lesen, Rad fahren lernt? Ich bin ganz neu dankbar geworden für jede selbstlose Stunde, die meine Eltern mir geschenkt haben. Deswegen habe ich letzte Woche mit den Tulpe-Kindern Karten für den Vater- und Muttertag gebastelt. (Und sie selber haben so viele tolle Sachen dazu entwickelt – z.B. hat Albrecht eine Kartoffelschälmaschine gebaut. Dumm nur, dass die Kartoffeln nach dem Schälen alle nur noch 3 cm groß sind.)

Vatertagskarte

Es ist nicht immer einfach, etwas Passendes zu finden, worüber sich der Vater freut. Eine Karte, die von Herzen kommt, ist da ein guter Anfang. Drucke einfach die Bildvorlage in passender Größe aus – entweder als DIN A4-Ausmalbild oder kleiner, damit du es vorn auf deine Karte kleben kannst.

Eine Karte zum Vatertag - Danke kann man nie genug sagen!

Klicke auf das Bild, damit du es in voller Größe herunterladen kannst.

Eine Karte zum Vatertag - Danke kann man nie genug sagen!

Nun noch ausmalen, liebe Worte dazu schreiben und fertig ist ein Gruß, der von Herzen kommt.

Muttertagskarte

Auch eine Mutter freut sich über liebe Worte und ein Dankeschön – und das am besten nicht nur am Muttertag!

Muttertagskarte - ein Ausmalbild zum Muttertag

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Muttertagskarte - ein Ausmalbild zum Muttertag

Liebe Grüße,

eure Daria